Tutti Konzert der Städt. Musikschule

Auch dieses Jahr beteiligten sich die Schwabacher Amnesty Gruppe und das AsylCafé Schwabach e. V. mit leckeren Waffeln, Börek, Kuchen u.a. wieder bei dem grandiosen Tutti Konzert der Städt. Musikschule im bezaubernden Innenhof des Alten DG.

Essen im AsylCafé

Unsere Köchinnen lassen sich jeden Montag wieder ein neues Menü einfallen. Einfach köstlich. 

Gerne können Sie montags ab 14.00 Uhr in das AsylCafé, Auf der Aich 1-3, kommen und einfach genießen.

Konversationskurs

Margot Feser hielt dieser Tage den Konversationskurs im AsylCafé zum Thema Frühling ab. Die Teilnehmenden waren begeistert vom anschaulichen Unterricht. Blumen wurden den Namensschildern zugeordnet und konnten am Ende des Unterrichts mit nach Hause genommen werden.

Ukrainerin leitet Kunstworkshop

Das AsylCafé Schwabach veranstaltet am 23. März um 16.00 Uhr, Auf der Aich 1-3, einen Kurs zur Plastilinmalerei. Der Kurs richtet sich an Kinder ab sieben Jahren, Jugendliche und Erwachsene aller Nationen. Die Teilnehmenden erlernen die Grundlagen der Technik.

Natalia Kaminska leitet den Kurs. Sie stammt aus Mariupol in der Ukraine und lebt seit 2022 mit ihrer Familie in Schwabach. Kaminska erlernte gemeinsam mit ihrem Enkel Oleksii über mehrere Jahre die Plastilinmalerei. Beide nahmen an internationalen Ausstellungen teil und erhielten Auszeichnungen. Kunstkurse haben im AsylCafé bereits Tradition. Interessierte können sich per E-Mail an evi.grau-karg@asylcafe-schwabach.de anmelden.

Gesundheit für alle


Über das Thema  „Gesundheit für alle“ referierten Brigitte Schöner und Aida Secic vom ärztlichen Dienst  des Gesundheitsamtes Roth-Schwabach vor reichlich interessiertem Publikum  im AsylCafé Schwabach.

Viele Fragen rund um das  deutsche Gesundheitswesen konnten gestellt und fachlich beantwortet werden. 

Würdigung der Integrationsstiftung

Die Integrationsstiftung Schwabach bedankte sich bei den Ehrenamtlichen des AsylCafés Schwabach e.V. für ihren jahrelangen Einsatz in der Geflüchtetenarbeit in Schwabach mit einem geselligen Abend. Dabei wurden die Unterstützer des AsylCafés bei der Würdigung kulinarisch verwöhnt.

Oberbürgermeister Peter Reiß bedankte sich ebenso wie die Vorstandsvorsitzende Anja Ellrich für das Engagement der Ehrenamtlichen.


Berührend war die warmherzige Dankesrede an die deutschen Unterstützer von einer ukrainischen Geflüchteten, die seit zwei Jahren in Schwabach lebt.

Ostereier basteln auf ukrainische Art – 07. April 2025

Die Handarbeitslehrerin Natalia Kirchardzy unterrichtete an einer Waldorfschule in Kiew und möchte nun im AsylCafé  (Haus der Begegnung, Auf der Aich 1-3) zum  traditionellen Ostereierbemalen einladen.

Mitmachen können Kinder ab 5 Jahren und Erwachsene. Es wird eine Wachstechnik  meist aus Bienenwachs zur Verzierung der handbemalten Eier angewandt. Diese Technik, Pysanka genannt, gehört zum Unesco- Weltkulturerbe und ist ein wichtiger Bestandteil der ukrainischen Identität.

Am Montag,  07. April 2025, 16.00 Uhr wird unter Anleitung von Frau Kirchardzy die Eiermalaktion beginnen. Zur besseren Planung wird um Voranmeldung gebeten unter: evi.grau-karg@asylcafe-schwabach.de oder Tel. 0175 645 1915

Statt um Materialgeld wird um Spenden für das AsylCafé gebeten.

Spendenübergabe an das Asylcafe

Am 22.11.2024 empfing die ‚Schule ohne Rassismus‘-AG Frau Evi Grau-Karg bei sich , um eine Spende von über 150€ an das Asylcafe Schwabach zu überreichen, welches von ihr mitbegründetwurde. Gesammelt wurde diese von und an der „Langen Nacht der Demokratie“, bei der wir (alkoholfreie) „Cocktails der Vielfalt“ gegen Spende veräußert hatten.

Frau Grau-Karg berichtete uns von ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit im Sinne aller Einwohner Schwabachs, besonders für Menschen mit Migrations- und Fluchtgeschichte. Sehr ausführlich und detailliert erzählte sie von den Flüchtlingsarbeit in Schwabach, ihrer Entwicklung innerhalb der letzten zehn Jahre, und was sie sich von der Gesellschaft in Schwabach wünscht.

Besonders interessant waren dabei ihre Erinnerungen zu den Höchstleistungen, die die Schwabacher Ehrenamtlichen während der großen Fluchtbewegung im Jahr 2014/15 erbracht hatten. Das frisch gegründete Asylcafe war zu der Zeit maßgeblich daran beteiligt, die Stadt bei der organisatorischen wie auch menschlichen Grundversorgung der Fliehenden zu unterstützen. Frau Grau-Karg denkt mit Erleichterung, aber auch Wehmut an die Zeit zurück. So erklärt sie, dass es für die Helfer*innen als Ehrenamtliche, die nebenbei voll berufstätig waren, eine sehr anspruchsvolle und intensive Zeit war, aber sie erfreut sich auch heute nach an den dankbaren Bekanntschaften und Freundschaften, die ihr regelmäßig begegnen, wenn sie in der Stadt unterwegs ist. Damals kamen aufgrund der lebensbedrohlichen Gefahren, die auf den Fluchtrouten herrschten, viele junge Männer und auch Minderjährige zu uns. Es ist immer wieder schön zu erleben, wie gut sich diese in die Stadtgemeinschaft eingefügt haben, betont sie.

Inzwischen hat sich die Lage deutlich entspannt. Das Asylcafe erfüllt nun ihre eigentliche Hauptaufgabe im Haus der Begegnungen: Begegnungen schaffen. Dort findet immer montags um 14 Uhr ein offenes Treffen für alle Menschen aus unterschiedlichen Hintergründen statt, um bei Speis und Trank ein gegenseitiges Kennenlernen zu ermöglichen. Aktuell kochen beispielsweise regelmäßig geflüchtete Frauen aus der Ukraine vor Ort gemeinsam und sind für neue Kontakte dankbar. Auch wir als AG planen zeitnah das Asylcafe selbst gemeinsam zu besuchen. Frau Grau-Karg beantwortete im Anschluss geduldig unsere Fragen, sodass wir noch in ein reges Gespräch mit ihr eintauchen konnten, das uns erlaubte, somit einen Einblick in die ehrenamtliche Flüchtlingsarbeit in Schwabach zu erhalten. Ihr Besuch regt uns zum Nachdenken an, motiviert und inspiriert uns, Rassismus und Diskriminierung weiterhin Einhalt zu gebieten.

Richard Klier für die AG Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage